Zwischen Tradition und Moderne

Naumburger Architektur und Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Naumburg und die Kulturlandschaft waren ab Ende des 19. Jahrhunderts Anziehungspunkt für Künstler und Architekten. So die Maler Adolph von Menzel, Edvard Munch und Max Liebermann, die Bildhauer Max Klinger und Max Kruse, der Kunsthandwerker und »Wandervogel« Friedrich Muck-Lamberty, die Künstlerin Ina Hoßfeld oder die Puppenschöpferin Käthe Kruse. Seit 1909 prägte Stadtbaurat Friedrich Hoßfeld Naumburg durch Wohn- und Siedlungsbauprojekte. Zugleich vertrat der Maler und Architekt Paul-Schulze-Naumburg in seinen »Saalecker Werkstätten« eine konservative Architekturauffassung. Vor dem Hintergrund einer romantisch-historisierenden Geschichts- und Denkmalbetrachtung des 19. Jahrhunderts, aber auch sozialer Fehlentwicklungen der Industrialisierung waren viele Künstler als Anhänger der »Reformbewegung« auf der Suche nach neuen Lebensformen. Warum wurde die Region um Naumburg zum Kristallisationspunkt dieser Ideen? Welche Spuren haben die handelnden Personen hinterlassen? Diesen, und weiteren Fragen wird sich das Seminar widmen. In Exkursionen werden Architekturlösungen jener Jahre unmittelbar erlebt und diskutiert.

Kursleiter: Der Architekt und Bauforscher Dr. Walter Bettauer ist seit 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt tätig. Neben Fachpublikationen und Vorträgen zu architekturgeschichtlichen und denkmalpflegerischen Themen beschäftigt er sich intensiv mit dem praktischen Erhalt der zahlreichen Baudenkmale der Stadt Naumburg.

Ort:

Naumburg, Bad Kösen

Preis pro Person:220 Euro inkl. Eintrittspreise und Exkursionen

Studierende bis 30 Jahre erhalten auf Anfrage Rabatt.

5 % Frühbucherrabatt bis 15. Juli 2019, Anmeldeschluss: 30. September 2019

Buchungscode:2019TM10
Anmeldung:hier online

 
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